Orion Achtsamskeit - Übung
- Yvonne Arnold

- 18. Feb.
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 20. Feb.

Nicht DU findest die Antwort, die Antwort findet Dich.
Seit Anfang Januar – seit ich in Portugal war – begegnet mir immer wieder ein Wort:
Montserrat. Es taucht in Gesprächen, in Recherchen auf. In Zusammenhängen, die nichts miteinander zu tun haben.
Montserrat, Montserrat.
Ich hatte vorher keinen besonderen Bezug dazu.Und jetzt ist es da. Wieder und wieder.
Das zweite Wort ist:Orion.
Einmal in einer Dokumentation über ein Fußbodenmosaik aus Pompeji, auf dem Orion dargestellt wurde. Dann in Men in Black – dort war Orion der Name der Katze, die eine Galaxie am Halsband trug.
Unterschiedliche Kontexte.Unterschiedliche Räume.Und doch dasselbe Wort.
Warum das wichtig sein kann
Vielleicht ist es nichts.
Oder vielleicht beginnt etwas, sich über Symbole zu zeigen,
bevor wir es bewusst greifen können.
Worte sind Träger.Sie tragen Geschichte.Sie tragen Bedeutung.
Sie tragen Schwingung, wenn man so möchte.
Manchmal kündigt sich eine innere Bewegung über wiederkehrende Begriffe an.
Nicht dramatisch.Eher leise.
Folge den Worten.
Sie sind oft die ersten Hinweise darauf,
was in dir gerade Form annimmt.
Keine Interpretation (das wäre unseriös und kopflastig).
Nur Wahrnehmen. Die Antwort findet Dich. Du musst nicht suchen und nicht interpretieren.
Was filtert dein System gerade aus der unendlichen Möglichkeit der Realität?
Es gibt unendlich viele Worte.Unendlich viele Bilder.
Unendlich viele Möglichkeiten, Realität wahrzunehmen.
Und doch sticht manchmal etwas hervor.
Ein Wort.Ein Name.Ein Symbol.
Nicht, weil es besonders laut ist.Sondern weil dein System es markiert.
Dein Gehirn filtert permanent. Es entscheidet, was aus der unendlichen Fülle ins Bewusstsein darf.Die meisten Dinge verschwinden wieder.Manche bleiben hängen.
Und manche beginnen, sich zu wiederholen.
Nicht spektakulär.Aber beharrlich.
Und irgendwann merkst du: Warum sehe ich dieses Wort plötzlich überall?
Vielleicht kannst du mit deinen eigenen Worten ein wenig „schwanger gehen“.
Nicht sofort verstehen.Nicht sofort deuten.
Einfach tragen.Beobachten, was sich zeigt.Was sich verdichtet.
Dein innerer Filter
Unser Gehirn filtert permanent Realität.Von der unendlichen Fülle dessen, was möglich ist, lässt es nur einen Bruchteil bewusst durch.
Die Frage ist nicht:Was existiert?
Die Frage ist: Was sticht für dich hervor?
Welche Worte scheinen markiert?Welche Bilder wirken plötzlich aufgeladen? Welche Begriffe tauchen auf, obwohl du sie vorher nie bewusst wahrgenommen hast?
Das ist kein Zufall, Dein System sucht aus dieser reichhaltigen Realität das für Dich nützliche heraus - nicht mit Deinem mentalen Filter, sondern mit Deiner Intuition.
Es ist Aufmerksamkeit.Und Aufmerksamkeit ist Energie.
Ich frage gerne auch die KI, welche tiefere Bedeutung Worte haben. In meinem Fall:
🌋 Montserrat
MontserratEine kleine Karibikinsel. Der Name kommt aus dem Katalanischen:
mont = Berg
serrat = gesägt / gezackt
Also: „der gezackte Berg“ oder „Sägeberg“.
Der Name bezieht sich ursprünglich auf das Kloster
Montserrat
in Spanien – ein markanter, gezackter Berg mit spiritueller Bedeutung.
Interessant ist:
Montserrat steht symbolisch für
Erhebung
spirituelle Suche
Abgeschiedenheit
aber auch für Vulkane (die Insel ist vulkanisch aktiv)
Ein gezackter Berg – nicht glatt, nicht harmonisch, sondern kantig.Etwas, das aufragt. Sichtbar wird.
✨ Orion
Orion
Orion ist ein Sternbild. In der griechischen Mythologie ist
Orion
ein riesiger Jäger.
Etymologisch ist der Name nicht ganz eindeutig geklärt. Wahrscheinlich vorgriechischen Ursprungs. Manche leiten ihn von einer Wurzel ab, die mit „Grenze“ oder „Licht“ zusammenhängt.
Symbolisch steht Orion für:
Orientierung (Wintersternbild, sehr markant)
Jägerenergie
Zielgerichtetheit
kosmische Ordnung
Wiederkehr (erscheint zyklisch am Himmel)
Er ist eines der auffälligsten Sternbilder – man kann ihn kaum übersehen.
🧭 Wenn man beide Worte nebeneinander legt
Montserrat→ gezackter Berg, Erhebung, spirituelle Höhe, Vulkanenergie
Orion→ Sternbild, kosmische Ausrichtung, Jäger, Orientierung
Beide haben etwas gemeinsam:
Höhe (Berg / Himmel)
Sichtbarkeit
Markanz
etwas, das nicht im Verborgenen bleibt
Mini-Workshop: Achte auf deine wiederkehrenden Worte.
Werde aufmerksam
Manchmal springen Worte oder Namen plötzlich aus dem Strom der Realität heraus. Sie tauchen mehrfach auf – scheinbar zufällig, aber nicht zufällig. Sie wollen deine Aufmerksamkeit.
Welche Begriffe hattest du früher kaum wahrgenommen – und jetzt sind sie da?
Nimm dir einen Moment.
Nie interpretieren.Erst einmal nur wahrnehmen.
Nicht DU findest die Antwort, die Antwort findet Dich.
1️⃣ Beobachten
Schreibe ein paar Tage lang auf, welche Worte dir auffallen, die plötzlich wiederkehren.
Beispiele bei mir: Montserrat und Orion.
Notiere sie, ohne zu bewerten.
Stelle dir Fragen wie: „Warum springt mir dieses Wort immer wieder ins Auge?“
Tipp: Nutze ein kleines Notizbuch oder eine digitale Liste. Nur Wahrnehmung, keine Analyse.
2️⃣ Sammeln
Jede Wiederkehr notieren – auch wenn sie banal oder zufällig erscheint.
Kontext festhalten: Wo ist das Wort aufgetaucht? Film, Gespräch, Artikel, Dokumentation? Vielleicht auch ein Datum.
Du beginnst so, ein Muster zu erkennen.
Beispiel:Orion – Fußbodenmosaik in Pompeji. Orion – Katze in Men in Black
3️⃣ Wahrnehmen
Mache diese Listen und google die tieferen Bedeutungen der Bilder, Worte, Songs..
Sieh dir an, welches Wort (oder Lied oder Bild) häufig wiederkehrt.
Lass dich von dem Impuls leiten, das Wort „anzuschauen“ und mehr darüber zu erfahren, ohne es für Dich zu deuten.
Das ist die stille Beobachtung: Dein Gehirn filtert bewusst, dein Unterbewusstsein zeigt dir etwas.
4️⃣ Tragen und reflektieren
Lass das Wort wirken.
Überlege, welche Assoziationen, Bilder, Gefühle oder Gedanken du damit verbindest.
Schreibe kleine Notizen: „Was löst es in mir aus? Wie fühlt es sich an für mich?“
Dann vergesse es wieder. Schreibe vorher die tieferen energetischen Bedeutungen oder Wortherkünfte zu der Liste und gehe wieder Deinem gewohnten Alltag nach. Versuch, die Liste zu vergessen.
Bei mir z.B. hat Montserrat mit einer Verbindung zwischen energetischer Welt und haptischer Welt zu tun. Was der von Engeln zersäge Berg soll, weiss ich noch nicht, doch es ist als Bild in meinem Herzen. Orion hat für mich vielmehr mit einem Sternbild zu tun, auch mit unbekannten Welten und einer sehr freundlichen Präsenz des Nichtwissens. Und so lasse ich es stehen.
5️⃣ Kein Druck, keine Eile
Es geht nicht darum, das Wort sofort zu verstehen.
Es geht darum, es wahrzunehmen, zu tragen und zu beobachten, wie es sich über Tage oder Wochen, Monate, Jahre verändert.
Manche Worte verschwinden wieder, andere bleiben. Manche zeigen später ihre Bedeutung erst klar. Und das ist dann ein lebensveränderndes Erlebnisfeuerwerk für mich, jedesmal wenn es passiert. Es bringt mir Freude, Faszination, Begeisterung, Herzensöffnung und mehr.
🔑 Fazit
Dieses kleine Achtsamkeitsexperiment hilft dir:
Dein inneres Filtersystem bewusster wahrzunehmen
Muster in deiner Wahrnehmung zu erkennen
Aufmerksamkeit als Werkzeug zu nutzen, um kleine Hinweise deines Unterbewusstseins zu entdecken
Wunder zu erleben.
Folge den Worten, Bildern und Tönen, die gehäuft vorkommen: .Sie sind oft die ersten Hinweise darauf, was gerade in deinem Inneren Form annimmt.Keine Interpretation (das wäre unseriös und kopflastig).
Nur Wahrnehmen. Die Antwort findet Dich. Du musst nicht suchen und nicht interpretieren.



Kommentare